AKTUELL

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20. Jahrestag der Bischofsweihe - Am vergangenen 14. September, dem Fest Kreuzerhöhung, jährte sich zum 20. Mal der Tag der Bischofsweihe von Hans Hermann Groër (P. Hermann OSB), der das schwierige Amt eines Erzbischofs von Wien in schwieriger Zeit bis zum 14. September 1995 ausübte. Viele sahen in ihm ein Opfer von Verleumdung, und deren Zahl wächst beständig.

Geistliches Testament von † Nuntius Squicciarini - Als erstes Online-Medium dokumentiert www.stjosef.at nun das „Geistliche Testament“ des am 5. März 2006 in Rom verstorbenen ehemaligen päpstlichen Nuntius in Österreich, Erzbischof DDr. Donato Squicciarini. Unter anderem schrieb der Erzbischof: Im Lauf dieser Jahre im Dienst des Heiligen Stuhles und der Weltkirche habe ich überall das Geheimnis der Kirche bewundern dürfen, die trotz der menschlichen Grenzen und Fehler wächst und sich ausbreitet. (...) Ich habe auch die fürsorgliche Gegenwart der seligen Jungfrau Maria vor Augen gehabt, der Mutter eines jeden Christen und der ganzen an Christus glaubenden Gemeinschaft. Ebenso habe ich auch die Wirksamkeit des Dienstes des heiligen Petrus bemerken dürfen, dem der Herr die Sorge für die ganze Kirche anvertraut hat. „Tu es Petrus, et super hanc petram aedi­ficabo ecclesiam meam. - Du bist Petrus, und auf diesen Felsen werde ich meine Kirche bauen.“ (Mt 16,18) (...) Ich danke dem Herrn für all das, was ich mit Seiner Hilfe Gutes tun konnte. Ich bitte um Verzeihung für die Unzu­länglichkeiten in Gedanken, Worten, Werken und Unterlassungen. Diese Bitte um Verzeihung richte ich an Gott, den barmherzigen Richter, und auch an die Menschen, die vielleicht meine Absichten als nicht konform mit dem Willen Gottes betrachtet haben können. Ich lege alles voll Vertrauen in die Hände Gottes: „In manus tuas commendo spiritum meum. - In deine Hände lege ich meinen Geist.“ (Ps 31,6; Lk 23,46)

450. Todestag von Ignatius von Loyola - Am 31. Juli 1556 starb in Rom ein Mann, der der römisch-katholischen Kirche am Beginn der Neuzeit, in einer Welt voller Umbrüche und unmittelbar nach der Spaltung der abendlän­dischen Christenheit, nachhaltig Orientierung gegeben hat: Ignatius von Loyola, der Gründer des Jesuitenordens und als Begründer der Exerzitien bis heute für viele Suchende ein geistlicher Lehrer.

Exzellenz Dr. Kurt Krenn, emerit. Diözesanbischof von St. Pölten, feierte am 28. Juni 2006 seinen 70. Geburtstag. Aus diesem Anlass erschient eine Festschrift für den Jubilar mit dem Titel „Der Wahrheit verpflichtet“. Es ist dies eine 760 Seiten umfassende Sammlung von Grußadressen, Würdigungen und wissenschaftlichen Beiträgen, die gleich zu Beginn einen

Brief von Papst Benedikt XVI. an Bischof Dr. Kurt Krenn

präsentiert, der als Ausdruck der Verbundenheit im Gebet sowie als Anerkennung für Person und Wirken von Kurt Krenn zu sehen ist.

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Hl. Elisabeth v. Thüringen – Am 19. November 2006, dem Gedenktag der heiligen Elisabeth von Thüringen, begann das „Elisabeth-Jahr“. Anlass dazu ist der 800. Jahrestag der Geburt der heiligen Elisabeth, die von 1207-1231 gelebt hat. Diese große Frau ist vielen als Beispiel liebender Sorge für die Armen bekannt. Nicht wenige verehren sie und bemühen sich, sie in ihrem Leben nachzuahmen. Das Leben der heiligen Elisabeth zeigt, wie sich eine wahrhaft christliche Berufung verwirklichen kann: zuerst in der Familie, dann im Witwenstand und in gottgeweihter Lebensweise, stets offen für die Not der Armen. Die innere Kraft der heiligen Elisabeth war ihre tiefe Ver­bundenheit mit Christus, dem Herrn.

 

Auf dem Weg zur vollen Einheit - Am 30. November 2006 haben Papst Benedikt XVI. und der Ökumenische Patriarch von Konstantinopel, Bartho­lomaios I. in Istanbul eine gemeinsame Erklärung vorgestellt. Sie erinnern darin, dass der wahre Dialog der Liebe alle Beziehungen zwischen den Men­schen und den beiden Kirchen unterstützt und inspiriert, und nehmen gemeinsam zu den großen Herausforderungen der heutigen Zeit Stellung. Der Verlust der christlichen Tradition in Europa, der eine erneuerte, massive Verkündigung des Evangeliums notwendig mache, der Situation im Nahen Osten und zahlreiche andere Entwicklungen verweisen auf die Dringlichkeit des ökumenischen Dialogs. Unsere Traditionen sind für uns ein Erbe, das wir miteinander teilen, manifestieren und beständig aktualisieren sollen. Darum müssen wir unsere Zusammenarbeit und unser gemeinsames Zeugnis vor allen Völkern stärken ... Wir ermahnen unsere Gläubigen, … durch Gebet und maßgebliches Handeln einen tatkräftigen Beitrag zu leisten.

 

KIRCHE IN NOT hilft - Aus Angst und Verzweiflung fliehen tausende Christen aus dem Irak nach Syrien, vor allem in die Hauptstadt Damaskus. Zurzeit halten sich an die 25.000 irakische Christen in Syrien auf, so der katholisch-chaldäische Bischof der syrischen Diözese Aleppo, Antoine Audo. Die Christen im Irak fürchten sich vor allem vor Entführungen und Morddrohungen. Diesen Menschen wird mit Mitteln von KIRCHE IN NOT geholfen, vor allem durch Notfallpakete und die Ermöglichung notwendiger Operationen für verletzte Flüchtlinge. KIRCHE IN NOT unterstützt auch die religiöse Unterweisung für dreihundert Flüchtlingskinder.

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GEDENKEN AN

† Hans hermann card. GROËR

 

Gedenkgottesdienst

zum 4. Jahrestag seines Heimgangs

in der Abteikirche Marienfeld

Sonntag, 25. März 2007

 

mit

S.E. Mag. Christian Werner,

Militärbischof von Österreich

Am 24. März 2007 jährte sich zum vierten Mal der Todestag von Eminenz Hans Hermann Card. Groër. Wie schon in den vergangenen Jahren, fand auch heuer wieder ein Gedenkgottesdienst in der Abteikirche Marienfeld statt.

Am Sonntag, den 25. März 2007 abends versammelten sich etwa 200 Gläubige, unter ihnen auch zur großen Freude, Altlandeshauptmann Dr. Siegfried Ludwig, in Marienfeld, um gemeinsam mit Exzellenz Militärbischof Mag. Christian Werner und mehr als 25 Priestern in der Feier der hl. Messe des Verstorbenen zu gedenken und Gott dafür zu danken, dass Er ihn uns als Priester und Hirten geschenkt hatte.

In seiner Predigt bezog sich Bischof Werner auf ein Hirtenwort des Verstorbenen, das dieser in den Märztagen des Jahres 1989 verfasst und das er selbst nicht als Fastenbrief sondern als Osterbrief bezeichnet hatte.

Darin, so der Bischof, fehle nicht die Mahnung zur Abkehr von der Sünde. Man muss sich ernsthaft von ihr trennen. Das ist die Bekehrung, die uns allen Not tut. Das eigentliche Problem der Kirche ist der Unglaube der Gläubigen. Oft ist es ein versteckter Unglaube und vielfach wird die Verletzung des 1. Gebotes „Du sollst an Gott glauben“ übersehen. Exzellenz Werner erinnerte auch daran, das Kardinal Groër das Fest Maria Verkündigung so sehr geliebt hat, weil er dabei den Glauben der Gottesmutter vor Augen hatte, der Glaube, der Gott alles zutraute und aus dem sie wusste, dass für Gott nichts unmöglich ist. Und Maria ist die Mittlerin der Bekehrung! Sie wartet nur darauf, dass wir diese von ihr erbitten. Das wollen wir heute ganz besonders tun, und ich bin sicher, dass Kardinal Groër sich darüber freuen wird, wenn wir wenigstens jetzt seine Mahnung aus dem Osterbrief ernst nehmen und an der Hand Mariens, der Mutter der Glaubenden dem Osterfest entgegen gehen. – Der Text des Osterbriefes vom 1. März 1989 war dem Textheft für die hl. Messe beigelegt..

Nach dem bischöflichen Segen zogen Schwestern, Klerus und Gläubige zum Grab von Kardinal Hans Hermann um auch hier noch einmal in einer kurzen Andacht inne zu halten.

Es war als fände sich eine große Familie am Grab ihres Vaters zusammen um für ihn, aber auch zu ihm zu beten – ihn um seine Fürsprache bei Gott zu bitten